Ziel(e)
Grundlagenforschung zur Lage der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer;
Zielgruppe(n)
Arbeitnehmer:innen, Multiplikatori:innen, Interessenvertreter:innen; pol. Entscheidungsträger:innen
Inhalt
Nicht nur die Arbeitszeit und das Einkommen haben einen großen Einfluss auf die Zufriedenheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Betrieb. Auch das Arbeitsklima spielt eine maßgebliche Rolle.
Innerbetriebliche Konflikte mit unterschiedlichen Akteur:innen im Betrieb wirken sich immer wieder negativ sowohl auf die Arbeitszufriedenheit als auch auf das
Arbeitsklima aus und können das Leben schwer machen.
Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die AK OÖ seit 1997 auf verschiedenen Ebenen mit dem Thema Arbeitszufriedenheit. Der Arbeitsklima-Index ist ein Maßstab für den wirtschaftlichen und sozialen Wandel aus Sicht der Arbeitnehmer:innen.
Alle zwei Jahre wird zusätzlich mit eigenen Fragestellungen für
Frauen eine erweiterte Sondererhebung mit Arbeitnehmerinnen
durchgeführt.
Seit 2024 wird der Arbeitsklima-Index in Zusammenarbeit der AK OÖ mit IFES
erstellt.
Projektinformationen
- Organisation
- Arbeiterkammer OÖ - gesetzliche Interessensvertretung der unselbstständig Beschäftigten
- Projektstart
- 2023
- Handlungsfeld(er)
- Beruf und finanzielle Absicherung
- Das Projekt leistet einen Beitrag zu folgenden Indikatoren / Wirkungen aus der Frauenstrategie:
- Erhöhung des Anteils weiblicher Lehrlinge in technischen Berufen ● Verringerung des Einkommens- und Pensionsunterschiedes (Gender Pay-Gap/Pensions Gap) von Frauen und Männern zB durch Unterstützung zur eigenständigen Existenzsicherung von Frauen ● Erhöhung des durchschnittlichen Einkommens von Alleinerzieherinnen und Alleinerziehern ● Erhöhung des Frauenanteils in allen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Schlüsselpositionen ● Erhöhung der Anzahl von frauenfördernden Netzwerken in Oberösterreich und/oder Forcierung der Vernetzung von Frauen ● Verringerung der Anzahl der Frauen, die privat und im öffentlichen Raum von Gewalt betroffen sind und/oder Sensibilisierung zum Abbau von geschlechterspezifischer Gewalt ● Verringerung der Arbeitslosenquote von Frauen 50plus ● Erhöhung des Männeranteils in pädagogischen und pflegenden Berufen ● Erhöhung der Väterbeteiligung am Karenzmodell der Eltern und Beteiligung an Pflege- und Kinderbetreuungsaufgaben ● Steigerung der Betreuungsquote der unter 3-Jährigen ● Mehr Betreuungsmöglichkeiten für Kinder durch gemeindeübergreifende Kooperationen in der Kinderbetreuung ● Erhöhung der Anzahl der Kinder- und Ferienbetreuungsmöglichkeiten in den Sommerferien ● Steigerung der Zufriedenheit von Frauen im ländlichen Raum ● Erhöhung des Frauenanteils am Arbeitsmarkt im ländlichen Raum, in der ländlichen Entwicklung und in den Ausschüssen der Gemeinden ● Erhöhung des Zufriedenheitsgrades mit der Gesundheit
- Projektauswirkung(en)
- extern
- Projektdurchführung
- intern ● extern (IFES - Institut für empirische Sozialforschung)
- Kontakt
Frauen- und Gleichstellungspolitik: frauen@akooe.at; und Kommunikation: kommunikation@akooe.at; Telefon: 050-6906-2142
- Links